Der Fonds und das Wohnumfeld
Schwerpunkt Wohnumfeld
Wie jedes Jahr um diese Zeit legt der Fonds du logement seinen traditionellen Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr vor.
In diesem Bericht möchten wir nochmals die verschiedenen, im Laufe des vergangenen Jahres ausgeführten Bauvorhaben Revue passieren lassen. Dazu gehören bereits fertig gestellte und im Bau befindliche Projekte, aber auch verschiedene Neuerungen und zukunftsorientierte Maßnahmen. Mit diesen Vorhaben stellt der Fonds du logement, sofern überhaupt noch notwendig, seine Dynamik und seinen kreativen Unternehmensgeist unter Beweis.
2002 – ein abwechslungsreiches Jahr im Zeichen der Kontinuität
Von Mondercange bis Hosingen, den verschiedenen Stadtteilen Luxemburgs wie Remich, Esch-sur-Alzette, Tétange, Grevenmacher und anderen, wurden die Arbeiten an zahlreichen Baustellen fortgesetzt oder abgeschlossen. Andere wichtige Bauvorhaben (Luxemburg-Grund, Dudelange, Niederkorn, ...) wurden im Laufe des Jahres 2002 begonnen und werden in den kommenden Monaten weitergeführt.
Hinzu kommen zahlreiche Projekte, die sich entweder noch in Planung oder der letzten Vorbereitungsphase befinden. Dazu gehören Vorhaben in verschiedenen Stadtteilen Luxemburgs und Ortschaften wie Dommeldange, Strassen, Differdange Steinfort, Kayl, Mersch, Pétange, Esch-sur-Alzette, Wasserbillig, Colmar-Berg, Diekirch sowie weiteren Gemeinden.
Auf unserer Internetseite finden Sie alle wichtigen Details zu den abgeschlossenen, laufenden und neuen Baustellen und geplanten Projekten. Und alle Informationen sind übersichtlich nach Regionen und Städten geordnet.
Ein Punkt verdient besondere Beachtung: Mehr als in früheren Jahren investierte der Fonds du logement – allseits bekannt für die Qualität seiner Baulichkeiten – bei allen Bauprojekten hohe Beträge in die Gestaltung des Wohnumfeldes, unabhängig davon, ob sie zum Verkauf anstehen oder zur Vermietung gedacht sind.
Insbesondere weil der Fonds du logement weiß, wie wichtig ein harmonisches Umfeld ist, wird er zukünftig verstärkt das Miteinander der Bewohner fördern und die Strukturen im urbanen Umfeld optimieren.
Deshalb konzentriert sich der Fonds du logement zukünftig unter anderem auf zwei Schwerpunkte, die sich ideal ergänzen:
- die Verbesserung der urbanen Strukturen
- die Sensibilisierung der Einwohner.
Die urbanen Strukturen
Bezüglich der Verbesserung der urbanen Strukturen legt der Fonds du logement besonderen Wert auf die Entwicklung und Realisierung von Baulichkeiten, die ein angenehmes Leben in der Gemeinschaft ermöglichen und die Kontakte zwischen den Bewohnern eines Viertels fördern.
Deshalb lag bei vielen fertig gestellten und in Planung befindlichen Projekten das Augenmerk nicht nur auf dem Errichten oder Renovieren von Wohnraum, sondern auch auf der Einbindung interessanter und ergänzender Infrastrukturen. Einige Beispiele: In Mondercange baute man neben den Wohnungen noch eine Polizeidienststelle und eine Kinderkrippe; in Luxemburg-Mühlenbach errichtete man im fußläufigen Bereich der Wohneinheiten fast 1.000 Quadratmeter Gewerbefläche, die vorrangig für Geschäfte und Behörden bestimmt sind; in Remich entstand bei der Renovierung der ehemaligen Apotheke ein ebenerdiger Geschäftskomplex; in Hosingen erweiterte man das Projekt «Kraeizgaass», das aus Einfamilienhäuser und Apartmentwohnungen besteht, um ein Einkaufszentrum; im Luxemburger Stadtviertel Grund entstanden neben den Wohnungen zusätzlich 2 Geschäftsräume und in Lasauvage wurde bei der Renovierung des «Château de Saintignon» ein Museumsbereichs geschaffen. Den Wunsch des Fonds du logement, allen Bewohnern ein möglichst vorteilhaftes Wohnumfeld mit zahlreichen Annehmlichkeiten (Kinderkrippen, Geschäfte, Grünflächen, Spiel- und Ruheplätze, …) zu bieten, setzte man auch bei den neuen Bauvorhaben und geplanten Projekten um.
Am Standort Eecherschmelz in Luxemburg-Mühlenbach renoviert der Fonds du logement eine private Parkanlage und überplant bei dieser Gelegenheit auch die Grünflächen, Rast- und Kinderspielplätze. Im Stadtteil Luxemburg-Grund umfasst die Renovierung eines Gebäudes 2 Wohneinheiten und einen Geschäftsraum; im gleichen Stadtteil bietet der Hinterhof des „Winnschoul“-Komplexes genügend Raum für neue Parkplätze sowie für zusätzliche Grünflächen und Kinderspielplätze.
In der Siedlung Carmel (Luxemburg-Cents) befinden sich in der Nähe der Wohneinheiten eine Polizeidienststelle und Gewerbeflächen. In der Rue de Hollerich (Luxemburg) integriert ein gemischt genutztes Gebäude harmonisch Wohn-, Geschäfts- und Büroräume; in der Rue de Strasbourg im Luxemburger Bahnhofsviertel entstehen neben 6 Mietwohnungen zusätzlich Gewerbeflächen und in Pétange rundet ein Ladenlokal den Bau von etwa 11 Mietwohnungen ab.
Diese ganz unterschiedlichen Beispiele demonstrieren, dass sich der Fonds du logement verstärkt darum bemüht, allen Bewohnern (ob Mieter oder Eigentümer) ein angenehmes, freundliches und ebenso praktisches Lebensumfeld zu bieten. Der Fonds bewilligte zudem beträchtliche Mittel zur Förderung des lokalen Wirtschaftslebens (Gewerbeflächen, Büros) und für die Errichtung von Erholungsräumen (Grünflächen, Ruheplätze, Kinderspielplätze). Und nicht zuletzt gilt das Augenmerk auch der Schaffung von soziokulturellen (Museumsflächen, Kinderkrippen) oder praktischen Einrichtungen (Parkplätze, nahe gelegene Polizeidienststellen). Zusammengenommen stellen diese Maßnahmen sicher, dass jeder Eigentümer und jeder Mieter einen Ort findet, der seinen persönlichen Vorlieben entspricht und an dem es sich trefflich leben lässt. Aber auch wenn der Fonds durch ständige Infrastrukturmaßnahmen die Qualität des Wohnumfeldes nachhaltig verbessert, sollte man nicht vergessen, dass die Gestaltung des Miteinanders die Aufgabe aller Beteiligten ist. Deshalb versucht der Fonds du logement mit zahlreichen Aktivitäten, die Bewohner für diesen Punkt zu sensibilisieren.
Die Sensibilisierung der Bewohner
Speziell in diesem Bereich sind die Maßnahmen des Fonds du logement äußerst wichtig. Dennoch man sollte nicht außer Acht lassen, dass sich ein wie auch immer gearteter Einfluss auf das Verhalten der Bewohner objektiv nur schwer messen lässt.
Obgleich nicht ganz einfach, erfordert dieser Aspekt nicht nur die besondere Aufmerksamkeit der Führungsebene, sondern des gesamten Teams. Gleichwohl versucht der Fonds du logement, die Bewohner nachhaltig für den Begriff des „Miteinanders“ zu sensibilisieren. Das effektivste Medium ist sicherlich das regelmäßig erscheinende Organ „Mosaïque“, ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Fonds du logement und seinen Mietern.
Fertig gestellte Baulichkeiten, Baustellen und Projekte im Jahr 2002
Obwohl die Bauvorhaben über die gesamte Region verteilt sind, will der Fonds du logement möglichst exakt den gesellschaftlichen und familiären Anforderungen von Gemeinden und Regionen nachkommen. Einerseits möchte man eine möglichst harmonische und effiziente Aufteilung in verschiedene Wohnformen (Wohnungen, Appartements und Einfamilienhäuser) gewährleisten, andererseits für eine optimale Aufteilung der Immobilien in Miet- und Eigentumswohnungen sorgen.
Kurz gesagt: Für den Fonds du logement stehen bei allen Bauvorhaben die Qualität der Baulichkeiten und ein lebenswertes Wohnumfeld im Vordergrund. Damit bietet der Fonds du logement jedem Interessenten nicht nur ansprechende Auswahl an hochwertigen und freundlichen Wohnungen, sondern auch ein lebenswertes Heim, das seinen finanziellen Möglichkeiten entspricht.
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